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Erfolgreicher Start für das Regionalmanagement Nordthüringen

Gemeinsam! Der Unstrut-Hainich-Kreis, der Kyffhäuserkreis und der Landkreis Nordhausen haben die Kooperation „Regionalmanagement Nordthüringen" ins Leben gerufen. Ihr Zweck ist es, die regionale Wirtschaftsstruktur in Nordthüringen zu verbessern und zu stärken. Durch die enge Verzahnung von Abstimmungsprozessen sollen Synergien zwischen den Landkreisen erzielt werden.


Im Unstrut-Hainich-Kreis wurde, mittels eines Auswahlverfahrens, Antje Baumert mit dem Posten der Regionalmanagerin betraut. Die Mühlhäuserin ist seit dem 01.08.2017 für das innovative und in Thüringen erstmalig gestartete Regionalmanagement tätig. Vom Freistaat Thüringen und vom Bund wurden für den Aufbau des Regionalmanagements Nordthüringen Fördermittel in Höhe von insgesamt 600.000,00 € für einen Projektzeitraum von 3 Jahren aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) des Freistaates Thüringen bewilligt. Den notwendigen Eigenanteil tragen die drei Landkreise anteilig.


Als Grundlage der Zusammenarbeit wurde bereits ein Regionalwirtschaftliches Entwicklungskonzept erarbeitet, dass Zielstellungen festlegt und Handlungsfelder identifiziert. Zu den Handlungsfeldern gehören: Infrastruktur, Gewerbe und Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Fachkräfte sowie weiche Standortfaktoren, z.B. Wohnen und Tourismus.


Die Geschäftsstelle des Regionalmanagements Nordthüringen hat ihren Sitz im Kyffhäuserkreis. Die jeweiligen, für den Landkreis zuständigen, Regionalmanager werden die Projektideen herausarbeiten. Sie haben ihren Sitz im eigenen Kreis. So auch Antje Baumert. Ihre ersten Wochen im neuen Amt waren geprägt von einem intensiven Studium der zahlreichen Projekte, die im Rahmen des vorhergehenden Regionalmanagements der Unstrut-Hainich-Region realisiert wurden. Der Freistaat Thüringen unterstützte den Unstrut-Hainich-Kreis sowohl mit einem Regionalmanagement (2005-2008 und 2008-2011) als auch mit einem Regionalbudget in Höhe von insgesamt 1.800.000 Euro Dieses stand in Höhe von 300.000€, jeweils aufgeteilt auf die Jahre 2011 bis 2016, als Projektfinanzierungsmittel zur Verfügung.


Mit den Akteuren der Wirtschaft und den Bürgern ins Gespräch zu kommen, wird jetzt die wichtigste Aufgabe für die Regionalmanager werden. Ein (neuer) Regionalmanagement-Beirat aus 15 Fachleuten empfiehlt der Lenkungsgruppe, die ihre nächste Sitzung am 18. September 2017 haben wird, dann die Projekte die über das Regionalbudget gefördert werden sollen.

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